Dienstag, 10. Juni 2008

Studien sind erschreckend

Nur bei sehr schweren Depressionen helfen Antidepressiva, sich nach einigen Wochen "wieder gesund zu fühlen" - das bestätigen Studien fortlaufend. Mich überrascht und erschreckt daran, dass die Schulmedizin gezielt darauf hinweist, dass man sich (nur) "gesund fühlt" - was ja überhaupt nicht heißt, dass sich die Krankheit positiv verändert hätte!
Um sich besser zu fühlen unternehmen Menschen alles Mögliche: Sie essen, trinken, kaufen, spielen - oft ohne Maß und Ziel und entwickeln so Süchte, die von dem wahren, elenden Körpergefühl ablenken. Mit Tabletten geht das auch, ok, nur haben sich die Probleme dadurch nicht gelöst. Man muss entscheiden, was man will!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Sonnenreiche Zeit nutzen

Die sonnenreiche und damit lichreiche Zeit im Jahr trägt zum Wohlbefinden bei allen Menshcen bei. Jetzt ist es auch für den Menschen mit einer Depression etwas leichter, kleine Veränderungen zu bewältigen. Deswegen sollte er sich schon jetzt überlegen, wie er besser durch den nächsten Winter kommt. Bis dahin kann er seinen Alltag vielleicht etwas besser einteilen, sich bestimmte regelmäßige Termine setzen, kleine gute Gewonheiten einüben. Jede gute Gewohnheit ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden und Selbstbestimmung. Auch soziale Kontake pflegt man im Sommer leichter. Je stabiler sie bis zum Herbst sind, desto besser tragen sie einen mit durch den nächsten Winter.

Mittwoch, 23. April 2008

Mehr Mut

Im Umgang miteinander sollten wir mehr Mut entwickeln. Oftmals trauen wir uns nicht dem anderend as zu sagen, was wir im sagen möchten. Doch so lange wir ehrlich und menschlich bleiben können auch schwierige Dinge gesagt werden. Ich erlebe es immer wieder wie dankbar Menschen sind, wenn ich ihnen schwierige Dinge freundlich und ehrlich sage.
Einer krebskranken Freundin habe ich mit Herzklopfen gesagt: Wir müssen alle sterben und es ist doch egal, an welcher Krankheit. Aber es ist nicht egal, wie die Lebensqualität bis zum Tod ist. Dieses mutige Wort hat ihr die Kraft gegeben, statt Chemotherapie die bioligische Krebsabwehr in Anspruch zu nehmen.
Einer anderen Freundin habe ich nach einem kaum bewältigten Umzug gesagt, dass ich in so einem Chaos nicht leben könnte. Dazu habe ich ein paar Vorschläge gemacht, was ich als nächstes ändern würde. Nun hat sie etwas davon aufgegriffen und ist ganz dankbar für meine unbequemen Worte.
Ich bin nicht verantwortlich für andere Menschen. Doch ich erwarte von mir, dass ich mit anderen Menschen ehrlich umgehe. Wenn mich etwas stört, sage ich es. Wenn ich den Eindruck habe, meine Meinung ist gefragt, sage ich sie freundlich und ehrlich. Auf diese weise bekommen wir immer mehr offene und ehrliche Beziehungen, in denen gegenseitige Achtung und Unterstützung selbstverständlich sind.
Es lohnt sich, vorsichtig undmutig miteinander umzugehen!

Donnerstag, 17. April 2008

Unbemerkt

Ein ganzes Dorf trauert um einen 15jährigen Jungen, der offenbar unbemerkt völlig verzweifelt war. Er stürzte bei einem einsamen Spaziergang in eine tiefe Schlucht und fand dort den Tod. Einiges deutet darauf hin, dass dieser Junge den Tod gesucht hat. Wie kann das geschehen, dass ein Kind, das zur Schule geht, Verwandte besucht und in vereinen ist, sich so verlassen fühlt?

Donnerstag, 10. April 2008

Schreck und Schock

Plötzliche unerwartete Ereignisse, die uns einen tüchtigen Schrecken einjagen sind ebenso anstrengend wie Erlebnisse, die einen Schock auslösen. Der Schreck vergeht meist schneller wieder, während ein Schock lange und nachhaltig belastend wirkt.
Der Körper reagiert - ohne unser Dazutun auf Schreck und Schock mit irgendwelchen Reaktionen. Der eine Mensch schreit, der andere weint, ein dritter ist sprachlos oder wie gelähmt. Einer will unbedingt aktiv werden, ein anderer wird aggressiv. Die reaktionen des Körpers werden vom Nervensystem gesteuert und laufen immer auf irgeneinem Notprogramm. Normale Körperfunktionen werden gedrosselt, um andere anzukurbeln. Das verbraucht grundsätzlich wesentlich mehr Vitamine, Mineralstoffe und Energien als im normalen Ablauf.
Der Körper hat einen enorm höheren Bedarf an Mineralstoffen usw., gleichzeitig wird die Nahrung kaum richtig ausgewertet. Da geht es nicht ohne hochwertige Nahrungsergänzung.
Doch gleichzeitig muss der Schock auch emotional verarbeitet werden, damit der innere Notzustand enden kann. Dafür braucht man einen Menschen, der einem wirklich zuhört. Leider gibt es auch hier häufig Mangel.

Freitag, 4. April 2008

Man glaubt mir nicht

Ich habe es früher oft erlebt und viele Menshcen erleben es heute ständig: Wenn sie etwas über sich selbst sagen, über ihre Beschwerden, Störungen oder schmerzen, dann glaubt man ihnen nicht. Ich erinnere mich daran, dass Ärzte mir sagten: "Die Leber macht keine Schmerzen!" Meine Erfahrung ist anders, ich spüre meine Leber, wenn sie schwach ist. Jemand bekommt keine Luft in seiner Wohnung, aber der Baubiologe sagt: "Es ist alles in Ordnung!" Später stellt ein unabhängiger Gutachter fest, dass es eine schwere Schimmelpilzbelastung in der Wohnung gibt! Jemand der Schmerzen, Beschwerden und seltsame Zustände in seinem Körper erlebt und diese dann auch noch beschreiben kann - das kann längst nicht jeder, denn den meisten wurde es ausgeredet und abgewöhnt - wird einfach nicht ernst genommen.
Wie soll ein Mensch Hilfe finden, wenn ihm nicht geglaubt wird? Wie soll ein leidender Mensch nicht verzweifeln, wenn Ärzte ihm sagen: "Bei Ihnen ist alles in Ordnung!"
Es ist gegen die Würde des Menschen, ihm nicht zu glauben, was er über sich selbst sagt. Es verstärkt das Leiden und grenzt ab. Das ist unmenschlich!

Donnerstag, 3. April 2008

Nierengrieß

Wenn die Nieren schwach sind, geben sie nicht genug Energie ab und das kann zu einer Schwäche - eben einem Mangel - und damit zu einer Depression, sprich niedergedrückten Stimmung, führen.
Nierengrieß kommt von Stoffen, die sich ablagern, weil sie nicht gut genug verstoffwechselt werden können. Das ist eine körperliche Störung, die mit Essen und Trinken und Meiden von bestimmten Stoffen in der Nahrung bewältigt werden können.
Die Nieren brauchen körperwarme Flüssigkeit, um gut entlastet zu werden. Auch Nahrung ohne Oxalsäure ist hilfreich. Ansonsten zu "nieren depression" im Internet weiter suchen!
Leber und Nieren sind immer dankbar, wenn der Körper liegt und ein Heizkissen auf dem betreffenden Organ liegt. Dann tut es seine Arbeit leichter. Deswegen mache ich regelmäßig eine Mittagspause im Bett und liege abends vor dem Fernseher auf dem Sofa, beidemal mit Heizkissen, manchmal mit Salzwickel darunter.

Manische Phase

Nicht jede Depression besteht aus einem "Himmelhochjauchzend und Zutodebetrübt", aber sehr viele Menschen erleben so ähnliche Zustände. Stimmungsschwankungen können schwächer oder stärker ausfallen, sind aber in jedem Fall anstrengend und gehören zu einer Depression. Man hofft und ist wieder (von sich) enttäuscht, man fühlt etwas und ist dann innerlich wieder tot und leer. Man glaubt, dass man etwas geschafft hat und bekommt einen Infekt oder ähnliches. Es ist gesundheitlich und stimmungsmäßig ein ständiges Auf und Ab und man weiß nicht, woher es kommt, wann es kommt, wann es geht usw. Das ist ein enorm belastender Zustand. Er belastet auch jede Beziehung, weil weder der Kollege noch der Partner noch die Kinder begreifen können, was vor sich geht. Man weiß es selbst ja auch nicht.
Leider werden solche Menschen oft als Spinner abgetan, die sich ihre Symptome einbilden. Das ist aber nicht der Fall. Es ist nicht psychisch, sondern der Körper - speziell das Nervensystem - reagiert auf etwas - wir wissen selten auf was: Gifte, Aromen, Farbstoffe, schlechte Luft, unverträgliches Essen, belastende Situation, Reizüberflutung (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen) usw. usw.
Ich empfehle Ihnen mein Buch mit gleichem Titel: Mangelkrankheit Depression, wieder gesund und fröhlich werden - es lohnt sich!

Welche Depression

Jede Depression kann vielfältige Ursachen haben und ebenso vielfältige Auswirkungen auf das Wohlbefinden. Die psychischen Symptome sind nur ein kleiner Teil von einem großen Symptomenkomplex. Leider werden diese Symptome immer noch zu oft als die Ursache für die Depression angesehen - und entsprechend falsch wird der kranke Mensch beraten und behandelt.
Es gibt eine "Leberdepression" oder eine "Nieren Depression" die durch die Schwächung des betreffenden Organs hervorgerufen wird. Bei einer Leberdepression wirken Psychopharmaka als zusätzliche Belastung. Die Leber braucht statt dessen Unterstützung und Entlastung durch natürliche Mittel. Viele naturheilrichtungen wissen und berücksichtigen das, auch die Traditionelle Chinesische Medizin - TCM .